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Mate­ri­al­kun­de

Die rich­ti­ge Pfle­ge für jedes Wäsche­stück

Oben ein Schaf unten Baumwolle. Bildcollage

Oben: Zur Woll­ge­win­nung wer­den Scha­fe gescho­ren
Unten v. r. n. l.: Baum­woll­feld, Sei­den­ko­kon

Natur­fa­sern

Stam­men Fasern zur tex­ti­len Nut­zung aus natür­li­chen Quel­len wie Tie­ren (z. B. Wol­le, Sei­de), Mine­ra­li­en oder Pflan­zen (z. B. Baum­wol­le) spricht man von Natur­fa­sern. Die­se Fasern wer­den direkt, ohne wei­te­re che­mi­sche Bear­bei­tung, zur Her­stel­lung von Tex­ti­li­en ein­ge­setzt.

Etikett auf dem 100% Baumwolle steht

Baum­wol­le

Baum­wol­le ist welt­weit eine der ältes­ten Natur­fa­sern. Bereits vor Jahr­tau­sen­den ent­deck­te der Mensch, dass sich aus den Samen­haa­ren des Baum­woll­strauchs Stof­fe und Klei­dung her­stel­len las­sen. Bis heu­te ist die Beliebt­heit der extrem robus­ten, stra­pa­zier­fä­hi­gen aber den­noch ange­nehm wei­chen, haut­sym­pa­thi­schen Faser unge­bro­chen. Sie lädt sich nicht elek­tro­sta­tisch auf, bil­det kein Pil­ling, wirkt tem­pe­ra­tur­aus­glei­chend und lässt sich gut fär­ben und blei­chen. Jeans, T‑Shirts, Blu­sen, Hem­den, Bett- und Unter­wä­sche, Bezü­ge für Pols­ter und Kis­sen, Tisch­wä­sche, umwelt­freund­li­che Taschen – Baum­wol­le wird für nahe­zu alle Beklei­dungs- und Stoff­tex­ti­li­en ver­wen­det, ent­we­der solo oder kom­bi­niert mit ande­ren Mate­ria­li­en (Poly­amid, Poly­acryl u. Ä.) und ist sogar als Hand­strick­garn sehr beliebt.

Rei­ni­gen: Baum­woll­fa­sern las­sen sich sehr gut deh­nen und ver­fü­gen über eine her­vor­ra­gen­de Fes­tig­keit, sowohl im tro­cke­nen als auch im nas­sen Zustand. Somit kön­nen Baum­woll­tex­ti­li­en ohne wei­te­res von 30 °C bis 95 °C in die Wasch­ma­schi­ne. Gestrick­te Baum­woll­tei­le geben Sie in den Woll­gang.

Wei­ße Baum­woll­ar­ti­kel wie Bett­wä­sche und Unter­wä­sche ver­tra­gen einen Wasch­gang bis 60 °C /​ 95 °C, bei nor­ma­ler Schleu­der­dreh­zahl gemäß jewei­li­gem Wasch­pro­gramm.

Fei­ne­re Shirts, Jeans und dun­kel­bun­te Baum­woll­ar­ti­kel kom­men bei gerin­ge­rer Schleu­der­dreh­zahl in die 30 °C oder 40 °C‑Wäsche, eben­so Baum­woll-Misch­ge­we­be.
Bun­te Baum­wol­le kann meist bei Tem­pe­ra­tu­ren bis 60 °C gewa­schen wer­den.

Trock­nen: Baum­woll­ar­ti­kel sind trock­ner­ge­eig­net unter Beach­tung der Pfle­ge­hin­wei­se im Eti­kett. Bei Luft­trock­nung bun­te Wäsche­stü­cke nicht direk­ter Son­nen­ein­strah­lung aus­set­zen, das ver­hin­dert ein Aus­blei­chen der Wäsche.

Bügeln: Dampf­bü­geln bei höchs­ter Stu­fe mög­lich.

Emp­feh­lung für wei­ße Baum­woll­wä­sche: WÖRIL Pur Pul­ver-Kon­zen­trat

Emp­feh­lung für bun­te und dun­kel­bun­te Baum­woll­wä­sche: WÖRIL Color Pul­ver-Kon­zen­trat

Emp­feh­lung für gestrick­te Baum­woll­ar­ti­kel und Baum­woll-Misch­ge­we­be: WÖRIL Fein­wä­sche-Sham­poo

Lei­nen

Lei­nen ist eine edle Natur­fa­ser, gewon­nen aus den Stän­geln des Gemei­nen Lein, bes­ser bekannt als Flachs. Sie gehört mit zu den ältes­ten Gewe­ben der Welt – bereits im Alter­tum wur­de Lei­nen für Beklei­dung, Schiffs­se­gel u. Ä. ver­wen­det. Wur­de Lei­nen im Zuge der Indus­tria­li­sie­rung als Mate­ri­al der Wahl von Baum­wol­le abge­löst, erfreut sich die edle, natür­li­che Faser längst wie­der größ­ter Beliebt­heit. Klei­dung, Deko­stof­fe, Bett‑, Tisch- und Haus­wä­sche aus öko­lo­gi­schem Lei­nen­stoff sind begehr­ter denn je. Lei­nen hat eine wun­der­schön natür­li­che Optik, lässt sich gut fär­ben, fühlt sich kühl, tro­cken und grif­fig an. Lei­nen­fa­sern schlie­ßen wenig Luft ein, das macht sie sehr leicht, stra­pa­zier­fä­hig, reiß­fest und schmutz­ab­wei­send. Sie ver­fü­gen außer­dem über eine hohe Luft­durch­läs­sig­keit – der küh­len­de Effekt der dadurch ent­steht macht Beklei­dung aus Lei­nen vor allem im Som­mer sehr beliebt.
Der locker-luf­ti­ge Fall von Lei­nen­ho­sen, ‑blu­sen und ‑jacken sind eben­so ein wei­te­rer Belieb­heits­fak­tor wie die ent­ste­hen­de Knit­ter­bil­dung, die bei Lei­nen­be­klei­dung oft­mals erwünscht ist.

Rei­ni­gen: Gefärb­te Lei­nen­wä­sche auf links dre­hen, Wasch­pro­gramm mit hohem Was­ser­stand und redu­zier­ter Schleu­der­dreh­zahl wäh­len (bei beson­ders emp­find­li­chen Wäsche­tei­len nur kurz anschleu­dern). Wasch­trom­mel nur zur Hälf­te befül­len, des­halb gro­ße Wäsche­stü­cke vor dem Gang in die Wasch­trom­mel kurz in Was­ser ein­wei­chen.
Wei­ße und gebleich­te Lei­nen­stof­fe kön­nen bis 60 °C ggf. 95 °C in die Wasch­ma­schi­ne (sie­he Hin­weis im Pfle­ge­eti­kett), gefärb­tes Lei­nen waschen Sie bei maxi­mal 40 °C mit Fein­wasch­mit­tel, das kei­ne opti­schen Auf­hel­ler oder Bleich­mit­tel ent­hält. Bei scho­nen­der Hand­wä­sche gilt: Nach der Hand­wä­sche die Wäsche­tei­le nicht aus­wrin­gen, son­dern das Was­ser nur vor­sich­tig aus­drü­cken. Kei­nen Weich­spü­ler ver­wen­den.

Trock­nen: Lei­nen­ar­ti­kel soll­ten nicht in den Wäsche­trock­ner. Nach dem Waschen in Form zie­hen und nass auf der Lei­ne trock­nen. Gefärb­te Tex­til­stü­cke im Schat­ten trock­nen, das schützt vor Aus­blei­chen, hel­le Lei­nen­ar­ti­kel dür­fen in der Son­ne getrock­net wer­den.

Bügeln: Prü­fen Sie anhand des Pfle­ge­eti­ketts, ob es sich um rei­nes Lei­nen oder Lei­nen-Baum­woll Misch­ge­we­be han­delt. In bei­den Fäl­len kann bei hei­ßer Tem­pe­ra­tur und Dampf oder spe­zi­el­ler Bügel­eisen-Ein­stel­lung für Lei­nen gebü­gelt wer­den. Um glän­zen­de Stel­len zu ver­mei­den, Beklei­dung von links bügeln, am bes­ten in leicht feuch­tem Zustand, ggf. ein Tuch zwi­schen Wäsche­stück und Bügel­eisen­soh­le legen.

Emp­feh­lung für wei­ße Lei­nen­wä­sche: WÖRIL Uni­ver­sal Flüs­sig-Kon­zen­trat

Emp­feh­lung für gefärb­te Lei­nen­wä­sche: WÖRIL Fein­wä­sche-Sham­poo, WÖRIL Color Pul­ver-Kon­zen­trat

Leinen Stoff
Feiner Stoff

Sei­de

Ech­te Sei­de ist bis heu­te ein äußerst luxu­riö­ser Faser­stoff, der seit Jahr­tau­sen­den aus den Sei­den­fä­den des Kokons des Maul­beer­spin­ners, vie­len bekannt als Sei­den­spin­ner, gewon­nen wird.
Wäh­rend sich die qua­li­ta­tiv sehr hoch­wer­ti­ge Maul­beer­sei­de wun­der­bar ein­fär­ben lässt, sieht man Wild­sei­de häu­fig in natur­be­las­se­nem Beige oder ver­schie­de­nen Braun­tö­nen. Sei­den­tex­ti­li­en füh­len sich unge­mein fein und edel an, sind aber den­noch sehr dehn­bar und reiß­fest. Bei Hit­ze wirkt Sei­de ange­nehm küh­lend, bei Käl­te stellt sich ein wär­men­der Effekt ein. Sei­den­fa­sern ver­fü­gen über eine hohe Feuch­tig­keits­auf­nah­me und füh­len sich des­halb sel­ten nass an. Die guten schmutz­ab­wei­sen­den Eigen­schaf­ten der Sei­den­fa­ser sind ein wei­te­rer Grund für die hohe Beliebt­heit. Außer­dem knit­tert Sei­de kaum, fällt schön, hat einen ele­gant-dezen­ten Glanz und ist gegen­über Gerü­chen unemp­find­lich.

Rei­ni­gen: Sei­de ver­trägt weder Bleich­mit­tel noch Weich­spü­ler und soll­te nur dann in die Wasch­ma­schi­ne, wenn Ihr Gerät ein spe­zi­el­les Sei­den-Wasch­pro­gramm hat oder der Pfle­ge­hin­weis ein Fein­wä­sche-Pro­gramm erlaubt.
Dem Pfle­ge­eti­kett ent­neh­men Sie auch die Infor­ma­ti­on, ob Ihr Sei­den­teil in die che­mi­sche Rei­ni­gung muss. Ansons­ten gilt für Sei­den­ar­ti­kel aus­schließ­lich scho­nen­de Hand­wä­sche unter Ver­wen­dung eines beson­ders mil­den Fein­wasch­mit­tels. Sei­den­tex­ti­li­en grund­sätz­lich von links waschen. Wäsche­stü­cke nur vor­sich­tig hin und her bewe­gen, nicht in der Wasch­lau­ge lie­gen las­sen und nicht aus­wrin­gen.

Trock­nen: Nas­se Sei­de gerät schnell aus der Form, weil sich die Fasern leicht ver­zie­hen. Des­halb nas­se Sei­den­tei­le nicht zum Trock­nen auf die Lei­ne hän­gen, son­dern zuerst in tro­cke­ne Hand­tü­cher ein­rol­len und dann im Lie­gen trock­nen. In den Wäsche­trock­ner dür­fen Tex­ti­li­en aus Sei­de nur, wenn das Gerät ein Spe­zi­al­pro­gramm für Sei­de hat.

Bügeln: Sei­de lässt sich sehr gut bügeln, am bes­ten in leicht feuch­tem Zustand. Bügeln Sie bei nied­rigs­ter Tem­pe­ra­tur oder spe­zi­el­ler Bügel­eisen-Ein­stel­lung für Sei­de. Bei zu hei­ßer Tem­pe­ra­tur könn­te Sei­de ver­bren­nen oder brü­chig wer­den. Bügeln Sie Sei­den­ar­ti­kel aus­schließ­lich von links und legen Sie zum Schutz ein leich­tes Tuch zwi­schen Tex­til und Bügel­eisen­soh­le.

Tipp: Um klei­ne Knit­ter tro­cke­ner Sei­den­tex­ti­li­en auf­zu­fri­schen, hän­gen Sie die Klei­dungs­stü­cke im Bad auf. Die Luft­feuch­tig­keit glät­tet Sei­den­tex­ti­li­en wun­der­bar. Reicht das nicht aus, rol­len Sie die tro­cke­nen Tex­ti­li­en ent­we­der in feuch­te Hand­tü­cher oder legen beim Bügeln ein leicht feuch­tes Tuch zwi­schen Tex­til und Bügel­eisen­soh­le.

Emp­feh­lung: WÖRIL Fein­wä­sche-Sham­poo

Frot­tier und Frot­tee

Frot­tier und Frot­tee wer­den aus Baum­wol­le her­ge­stellt und kenn­zeich­nen sich durch unter­schied­li­che Web­ver­fah­ren. Zur Her­stel­lung von Frot­tier wer­den Spe­zi­al­web­ma­schi­nen benutzt mit denen wäh­rend des Webens typi­sche, etwas län­ge­re Schlau­fen ent­ste­hen, die auf bei­den Sei­ten des Gewe­bes sit­zen. Das macht Frot­tier­fa­sern im Gegen­satz zu Frot­tee dich­ter und sehr sta­bil – bei Frot­tee wird das Garn nur ein­sei­tig zu Schlin­gen oder Schlau­fen gedreht.
Typi­sche Bei­spie­le sind Hand­tü­cher, Bade- und Sau­n­a­tü­cher, Bade­män­tel, Wasch­lap­pen, Tep­pi­che und Vor­le­ger. Vor allem im Bade­zim­mer fin­den sich die­se bei­den Schlin­gen­ge­we­be, die es in unter­schied­li­chen Qua­li­tä­ten gibt. Walk­frot­tier ist sehr dicht und besteht aus sehr wei­chen Gar­nen mit hoher Saug­fä­hig­keit, Zwirn­frot­tier hat einen rela­tiv fes­ten Griff, wodurch es einen Mas­sa­ge­ef­fekt hat. Die sam­tig-wei­che Ober­flä­che von Velours­frot­tier macht Tex­ti­li­en aus die­ser Frot­tier­art beson­ders weich und flau­schig. Bei­de Gewe­be­ar­ten haben wär­men­de Eigen­schaf­ten, ver­fü­gen über eine hohe Feuch­tig­keits­auf­nah­me und füh­len sich auf der Haut weich und ange­nehm an. Neben Hand­tü­chern sind des­halb Bett­wä­sche, Spann­bett­tü­cher und Nacht­wä­sche häu­fig in die­ser Mate­ri­al­art her­ge­stellt.

Rei­ni­gen: Bei Frot­tier­wa­ren emp­fiehlt sich das Waschen bereits vor der ers­ten Ver­wen­dung – so wer­den Flu­sen und evtl. über­schüs­si­ge Far­be aus­ge­spült. Wei­ße und hel­le Frot­tier­wa­ren (ohne far­bi­ge Appli­ka­tio­nen oder Sti­cke­rei­en) kön­nen bis 95 °C gewa­schen wer­den, far­bi­ge Frot­tier­stof­fe bis 60 °C. Frot­tier ist sehr saug­fä­hig, des­halb ein Wasch­pro­gramm mit hohem Was­ser­stand wäh­len. Frot­tier fus­selt beim Waschen, daher die Wasch­trom­mel wenigs­tens bis zur Hälf­te oder etwas mehr befül­len. Das beugt über­mä­ßi­gem Fus­seln vor, weil so unnö­ti­ger Abrieb der Fasern an der Wasch­trom­mel ver­mie­den wird. Es emp­fiehlt sich wenig Weich­spü­ler zu ver­wen­den damit sich kein schmie­ri­ger Film auf dem Gewe­be bil­det, der die Saug­fä­hig­keit des Mate­ri­als behin­dern wür­de.

Trock­nen: Ide­al für den Wäsche­trock­ner, bei nicht zu hoher Tem­pe­ra­tur. Beim Luft­trock­nen anschlie­ßend die tro­cke­ne Frot­tier­wä­sche etwas durch­kne­ten, das macht das Gewe­be wie­der schön weich und flau­schig.

Bügeln: Um die ursprüng­li­che Höhe der Schlin­gen des Frot­tiers nicht zu beein­träch­ti­gen, soll­ten Frot­tier­wa­ren nicht gebü­gelt wer­den.

Emp­feh­lung für wei­ße und hel­le Frot­tier­ge­we­be: WÖRIL Pur Pul­ver-Kon­zen­trat, WÖRIL Uni­ver­sal Flüs­sig-Kon­zen­trat

Emp­feh­lung für bun­te Frot­tier­ge­we­be: WÖRIL Color Pul­ver-Kon­zen­trat

Frottee
Federn

Dau­nen und Feder­bet­ten

In Bett­de­cken und Kopf­kis­sen mit Dau­nen- und Feder­fül­lun­gen set­zen sich natur­ge­mäß Staub, Schweiß, Schmutz und Haus­staub­mil­ben ab. Daher emp­fiehlt es sich, Bett­de­cken und Kopf­kis­sen in regel­mä­ßi­gen Abstän­den zu waschen (1 – 2 x pro Jahr). Spor­ti­ve Ano­raks und Jacken oder Schlaf­sä­cke aus Dau­nen­ma­te­ri­al kön­nen eben­falls in der Maschi­ne gerei­nigt wer­den.

Rei­ni­gen: Ach­ten Sie bei der Befül­lung der Wasch­ma­schi­ne dar­auf, dass Bett­de­cken, Dau­nen­be­klei­dung oder Schlaf­sä­cke nicht gequetscht, son­dern schön luf­tig in der Wasch­trom­mel lie­gen. Wäh­len Sie ein Fein­wä­sche- oder Woll­pro­gramm mit gerin­ger Schleu­der­dreh­zahl unter Ver­wen­dung eines geeig­ne­ten Fein­wasch­mit­tels. Dau­nen ver­fü­gen über einen spe­zi­el­len Schutz­film, der sie vor Was­ser und Schmutz bewahrt – mil­de Fein­wasch­mit­tel (kei­nen Weich­spü­ler ver­wen­den) schüt­zen die­sen Film vor Beschä­di­gung und sor­gen für ein per­fek­tes Wasch- und Pfle­ge­er­geb­nis Ihrer Dau­nen­wä­sche.

Um Dau­nen- und Feder­bett­de­cken keim­frei und hygie­nisch sau­ber zu rei­ni­gen, sind die­se meist bei 60 °C wasch­bar.

Beach­ten Sie vor dem Gang in die Wasch­trom­mel aber unbe­dingt die Hin­wei­se auf dem Pfle­ge­eti­kett – so erse­hen Sie spie­lend leicht die rich­ti­ge Wasch­tem­pe­ra­tur und das ent­spre­chen­de Wasch­pro­gramm für Ihre Dau­nen­wä­sche.

Trock­nen: Idea­ler­wei­se im Wäsche­trock­ner. Dau­nentex­ti­li­en immer allei­ne, ohne wei­te­re Arti­kel in den Trock­ner geben. Dau­nen und Federn ver­klum­pen im nas­sen Zustand leicht – legen Sie des­halb eini­ge hel­le, sau­be­re und nicht abfär­ben­de Ten­nis­bäl­le in den Trock­ner – die Bewe­gun­gen der Bäl­le lockern das Mate­ri­al immer wie­der auf und wir­ken dem Ver­klum­pen ent­ge­gen. Luft­trock­nung ist eher nicht geeig­net, da Dau­nentex­ti­li­en sehr nass wer­den und es lan­ge dau­ert bis sie trock­nen. Steht kein Trock­ner zur Ver­fü­gung, Wäsche­tei­le lie­gend trock­nen und wäh­rend des Trock­nungs­pro­zes­ses immer wie­der auf­schüt­teln, ggf. noch­mals bei gerings­ter Schleu­der­dreh­zahl kurz schleu­dern. Beim Aus­drü­cken der Rest­feuch­te über dem Wasch­be­cken das Was­ser nur ganz vor­sich­tig aus­strei­chen, nicht aus­wrin­gen.

Bügeln: Bügeln nicht erfor­der­lich.

Emp­feh­lung: WÖRIL Fein­wä­sche-Sham­poo

Wol­le

Form­sta­bi­le Trach­ten­ja­cken, tren­di­ge Woll­klei­der, kuschel­wei­che Pull­over oder modi­sche Acces­soires wie Müt­zen und Schals – Wol­le ist eine wun­der­ba­re Natur­fa­ser, die den Men­schen seit Urzei­ten zum Schutz gegen Wind und Wet­ter dient und heut­zu­ta­ge gleich­zei­tig Aus­druck eines indi­vi­du­el­len, läs­si­gen und öko­lo­gi­schen Mode­stils ist. Die her­vor­ra­gen­den tem­pe­ra­tur­aus­glei­chen­den Eigen­schaf­ten sind wei­te­re Grün­de für die hohe Beliebt­heit der natür­li­chen Faser. Ob ech­te, rei­ne Schur- bzw. Schaf­wol­le, aus­schließ­lich gewon­nen von der Schur am leben­den Schaf, die welt­weit feins­te Wol­le des Meri­no­schafs, atmungs­ak­ti­ve Baum­wol­le, super­leich­tes Mohair, edles Kasch­mir, kuschel­war­me Ango­ra oder exklu­si­ve, wei­che Alpa­ka­wol­le – wir tref­fen die belieb­ten Woll­fa­sern pur, in Ver­bin­dung mit ande­ren Natur­fa­sern (z. B. Lei­nen) oder zusam­men mit Syn­the­tik­fa­sern (z. B. Poly­amid) an. Im nas­sen Zustand soll­te Wol­le mecha­ni­schen Ein­flüs­sen nicht mehr als nötig aus­ge­setzt wer­den. Bei selbst gestrick­ten Woll­stü­cken möch­ten wir erst recht nicht, dass die­se beim Waschen Scha­den neh­men.

Rei­ni­gen: Reicht Aus­lüf­ten nicht, Strick­tei­le ent­we­der scho­nend im Hand­wasch­be­cken oder in der Maschi­ne unter Ver­wen­dung des Woll­gangs, einem scho­nen­den 30 °C‑Feinwaschprogramm mit redu­zier­ter Schleu­der­dreh­zahl (evtl. nur kurz anschleu­dern) oder einem spe­zi­el­len Hand­wasch­pro­gramm rei­ni­gen. Wasch­tem­pe­ra­tur und ‑pro­gramm ent­neh­men Sie dem Pfle­ge­eti­kett. Strick­tei­le vor dem Waschen immer auf links dre­hen, mehr­far­bi­ge Woll­stü­cke vor dem ers­ten Waschen in Essig­was­ser spü­len, das ver­hin­dert ein Inein­an­der­lau­fen der Far­ben. Bei Hand­wä­sche Strick­stü­cke nur vor­sich­tig hin und her bewe­gen, nicht rei­ben, bürs­ten oder in der Wasch­lau­ge lie­gen las­sen. Nach dem Waschen in reich­lich Was­ser mehr­mals aus­spü­len, solan­ge bis das Was­ser klar bleibt. Nicht aus­wrin­gen, Was­ser nur vor­sich­tig aus­drü­cken. Kei­nen Weich­spü­ler ver­wen­den, das ver­mei­det das Ver­fil­zen der Woll­stü­cke, vor allem bei Strick­stü­cken ohne Baum­woll­an­teil.

Trock­nen: Strick­tei­le nach dem Waschen ggf. in Form zie­hen, in tro­cke­ne Hand­tü­cher ein­rol­len und lie­gend trock­nen. Woll­ar­ti­kel nicht direk­ter Son­nen­ein­strah­lung aus­set­zen. In den Wäsche­trock­ner darf Wol­le nur, wenn das Gerät ein spe­zi­el­les Tro­cken-/Fi­nish­pro­gramm für Wol­le hat.

Bügeln: Falls nötig, ist Dampf­bü­geln mit gerin­ger Tem­pe­ra­tur oder spe­zi­el­ler Bügel­eisen-Ein­stel­lung für Wol­le mög­lich. Strick­tei­le von links bügeln und ein schüt­zen­des Tuch zwi­schen­le­gen. Oft­mals reicht es, die Woll­tei­le mit den Hän­den glatt­zu­strei­chen.

Tipp: Klei­ne Faser­knöt­chen, sog. Pil­ling, las­sen sich leicht mit einem Pil­ling-Rasie­rer ent­fer­nen.

Emp­feh­lung: WÖRIL Fein­wä­sche-Sham­poo

Gestrickter Stoff
Wolle

Lamm- und Schaf­fel­le

Die gemüt­li­chen Natur­fel­le sind nach wie vor sehr beliebt. Sie sehen schön aus, sind atmungs­ak­tiv, kuschel­weich und haben eine wun­der­bar wär­men­de Wir­kung.

Fel­le wer­den mit unter­schied­li­chen Metho­den gegerbt. Die ver­schie­de­nen Gerb­me­tho­den geben ent­spre­chen­de Hin­wei­se auf die Anfor­de­run­gen der Fel­le beim Waschen. Möch­ten Sie die Schön­heit Ihrer Fel­le mög­lichst lan­ge erhal­ten, emp­fiehlt sich die scho­nen­de Wäsche von Hand.

Beach­ten Sie vor dem Waschen auf jeden Fall die Rei­ni­gungs­hin­wei­se des Her­stel­lers. So haben Sie lan­ge Freu­de an der natür­li­chen Schön­heit von Lamm- und Schaf­fel­len.

Rei­ni­gen: Medi­zi­nisch (Fell und Leder wei­sen eine gold­gel­be Fär­bung auf) oder pflanz­lich (Leder hell­braun, Fell roh­weiß, beige­far­ben) gegerb­te Lamm- und Schaf­fel­le dür­fen in der Maschi­ne gewa­schen wer­den. Wäh­len Sie hier­für ein Woll­wasch-Pro­gramm bei 30 °C mit ent­spre­chend gerin­ger Schleu­der­dreh­zahl.

Bei der Alaun- oder Weiß­ger­bung weist das Fell eine natür­li­che, kaum ver­än­der­te Far­be und hel­les Leder auf. Die­ses soll­te nicht gewa­schen wer­den, das Leder wür­de hart und brü­chig wer­den.

Waschen Sie Fel­le immer allei­ne, ohne wei­te­re Wäsche­tei­le und ver­wen­den Sie kei­nen Weich­spü­ler.

Trock­nen: Am bes­ten Luft­trock­nen und wäh­rend des Trock­nungs­pro­zes­ses das Fell immer wie­der etwas in Form zie­hen. Fel­le nicht tropf­nass auf­hän­gen, son­dern vor dem Auf­hän­gen in tro­cke­ne Hand­tü­cher ein­rol­len und Näs­se vor­sich­tig aus­drü­cken.

Bügeln: Bügeln ist weder mög­lich noch erfor­der­lich. Tro­cke­nes Fell immer wie­der auf­schüt­teln, um die Fell­haa­re wie­der auf­zu­rich­ten.

Tipp: Wenn die Haa­re des tro­cke­nen Fells mit der Zeit etwas ver­fil­zen, hilft hier das Bürs­ten mit einer spe­zi­el­len Lamm­fell­bürs­te.

Emp­feh­lung: WÖRIL Fein­wä­sche-Sham­poo

Che­mie-/Syn­the­tik­fa­sern

Wer­den Natur­fa­sern durch che­mi­sche Pro­zes­se ver­än­dert, wer­den die­se Fasern als Che­mie-/ Syn­the­tik­fa­sern bezeich­net. Dienen Roh­stof­fe wie Koh­le, Erd­öl u. Ä. als Basis zur Her­stel­lung die­ser Fasern, spricht man von voll­syn­the­ti­schen Fasern. Sind natür­li­che Roh­stof­fe, z. B. aus Holz gewon­ne­ne Zel­lu­lo­se, die Grund­la­ge zur Faser­her­stel­lung, spricht man von halbsyn­the­ti­schen Fasern.

 

Kunst­fa­sern auf syn­the­ti­scher Basis

Syn­the­ti­sche Fasern sind sehr beliebt weil sie sehr pfle­ge­leicht sind und über hoch­elas­ti­sche Eigen­schaf­ten ver­fü­gen. Sie sind außer­dem reiß- und scheu­er­fest, blei­ben sehr gut in Form und knit­tern nicht. Syn­the­tik-Tex­ti­li­en sind sehr leicht, lau­fen nicht ein und trock­nen schnell, da sie nur wenig Feuch­tig­keit auf­neh­men. Sie laden sich jedoch elek­tro­sta­tisch auf und sind sehr hit­ze­emp­find­lich.

Poly­acryl ist eine der Wol­le ähn­li­che, fül­li­ge Faser. Sehr elas­tisch, knit­ter­arm, ange­nehm weich, hält schön warm. Pull­over, Decken und Pel­z­imi­ta­te sind oft aus Poly­acryl her­ge­stellt.

Poly­amid gibt es in den Arten Nylon und Per­lon. Die Fasern fin­den sich in Fein­strumpf­ho­sen, zar­ter Unter­wä­sche, Wet­ter­schutz­klei­dung und Fut­ter­stof­fen. Außer­dem zeich­nen sich die Fasern durch eine hohe Robust­heit und her­vor­ra­gen­de Elas­ti­zi­tät eben­so aus, wie die gerin­ge Knit­ter­bil­dung. Poly­amid trock­net schnell. Lädt sich elek­tro­sta­tisch auf und ist sehr hit­zemp­find­lich.

Poly­es­ter ist beson­ders licht- und wet­ter­be­stän­dig, wider­stands­fä­hig gegen kli­ma­ti­sche Ein­flüs­se, sehr form­be­stän­dig, reiß­fest, elas­tisch und leicht. Poly­es­ter trock­net schnell, knit­tert kaum und wird oft­mals mit Baum­wol­le und Wol­le gemischt sowie für Wet­ter­schutz­klei­dung, Sport­wä­sche und Dekor­stof­fe ver­wen­det.

Elasthan ist eine beson­ders dehn­ba­re, nahe­zu knit­ter­freie syn­the­ti­sche Faser, die bevor­zugt für beque­me Mode ver­wen­det wird. In Ver­bin­dung mit ande­ren Gewe­ben fin­det sich Elasthan in Bade­be­klei­dung, Sport­be­klei­dung (Rad­ler­ho­sen, Leggins), Tex­ti­li­en mit Stretch­funk­ti­on, Mie­der­wa­ren, (Stütz-)Strümpfen und Socken. Ein wei­te­rer gro­ßer Vor­teil die­ser Kunst­stoff­fa­ser ist die lan­ge Halt­bar­keit und die Unemp­find­lich­keit gegen­über Deo und Schweiß.

Zwei Ausschnitte von der Textur von Stoff. Oben Rau unten fein

Oben: Poly­es­ter /​Vollsynthetische Fasern,
Unten: Kunstseide/​Halbsynthetische Fasern

Samtartiger Stoff

Kunst­fa­sern auf Basis natür­li­cher Roh­stof­fe

Nicht nur der Aspekt der Nach­hal­tig­keit und Öko­lo­gie macht den Vor­teil die­ser halbsyn­the­ti­schen Gewe­be aus, son­dern auch ihre her­vor­ra­gen­den Mate­ri­al­ei­gen­schaf­ten.

Viskose/​Kunstseide wird aus rei­ner Zel­lu­lo­se, haupt­säch­lich aus Holz von Buchen, Pini­en oder Euka­lyp­tus gewon­nen, zuneh­mend aber auch aus Bam­bus her­ge­stellt.
Vis­ko­se (Kunst­sei­de) fühlt sich ähn­lich weich wie ech­te Sei­de an und weist einen eben­so schö­nen flie­ßen­den Fall auf. Kunst­sei­de glänzt schön und lässt sich gut fär­ben oder bedru­cken. Klei­dung aus Vis­ko­se ist atmungs­ak­tiv und tem­pe­ra­tur­aus­glei­chend, wes­halb locker-luf­ti­ge Som­mer­klei­der, Blu­sen und Röcke häu­fig aus der belieb­ten Kunst­fa­ser bestehen. Aber auch vie­le Woll­gar­ne, vor allem für som­mer­lich-leich­te Strick­mo­de, ent­hal­ten Vis­ko­se­an­tei­le.

Modal wird aus Zel­lu­lo­se her­ge­stellt. Die­se Faser ver­fügt sowohl im tro­cke­nen als auch nas­sen Zustand über eine höhe­re Fes­tig­keit als Vis­ko­se. Modal ist sehr elas­tisch und fest, knit­ter­arm, ange­nehm weich, saug­fä­hig und atmungs­ak­tiv, wes­halb für kör­per­na­he Shirts, Unter- und Nacht­wä­sche häu­fig die­se Faser ver­wen­det wird.

Lyocell/​Tencel Die moder­ne Faser, aus Zel­lu­lo­se her­ge­stellt, weist eine sehr hohe Tro­cken- und Nass­fes­tig­keit auf. Das Mate­ri­al fühlt sich herr­lich weich an, die schö­ne flie­ßen­de Optik sieht sehr edel aus. Vor allem Som­mer­be­klei­dung besteht aus die­sem Mate­ri­al, da es an hei­ßen Tagen ange­nehm küh­lend wirkt.

Gilt für alle syn­the­ti­schen Tex­ti­li­en:
Rei­ni­gen: Eini­ge Misch­ge­we­be und Syn­the­tik­fa­sern (z. B. Poly­es­ter, Modal) dür­fen bis 60 °C gewa­schen wer­den. Beach­ten Sie vor dem Waschen die Pfle­ge­hin­wei­se im Eti­kett Ihres Tex­tils. Ins­ge­samt ver­tra­gen Syn­the­tik­fa­sern oft­mals nur eine gerin­ge mecha­ni­sche Belas­tung.
Emp­find­li­che­re Syn­the­tik-Wäsche­stü­cke waschen Sie bis max. 40 °C in einem ent­spre­chen­den Pflegeleicht‑, Fein­wä­sche- oder Woll­pro­gramm mit redu­zier­ter Schleu­der­dreh­zahl und erhöh­tem Was­ser­stand unter Ver­wen­dung eines Fein­wasch­mit­tels. Beson­ders emp­find­li­che Tex­ti­li­en nur kurz anschleu­dern.

Trock­nen: Syn­the­ti­sche Fasern sind in der Regel nicht für den Trock­ner geeig­net.

Bügeln: Ent­we­der nicht erfor­der­lich oder Bügel­eisen­stu­fe 1 oder 2 bzw. ent­spre­chen­der Bügel­eisen-Ein­stel­lung für Syn­the­tik. Evtl. schüt­zen­des, leicht feuch­tes Tuch zwi­schen Tex­til und Bügel­eisen­soh­le legen.

Emp­feh­lung für hel­le Syn­the­tik­tex­ti­li­en: WÖRIL Uni­ver­sal Flüs­sig-Kon­zen­trat, WÖRIL Fein­wä­sche-Sham­poo

Emp­feh­lung für dunk­le, bun­te Syn­the­tik­tex­ti­li­en: WÖRIL Fein­wä­sche-Sham­poo

Misch­ge­we­be

Vie­le Klei­dungs­stü­cke bestehen aus einer Mischung ver­schie­de­ner Mate­ria­li­en. In der Regel wer­den Baum­woll­ge­we­be mit Syn­the­tik­fa­sern kom­bi­niert. Vis­ko­se wird auf­grund sei­nes schö­nen, fei­nen Glan­zes und der hohen Farb­in­ten­si­tät ger­ne Baum­wol­le, Lei­nen oder Wol­le bei­gemischt. Poly­acryl, Poly­amid und Poly­es­ter fin­den sich eben­falls häu­fig in Ver­bin­dung mit Baum­wol­le oder auch Wol­le, weil sie aus­ge­zeich­ne­te form‑, licht- und wet­ter­be­stän­di­ge Eigen­schaf­ten auf­wei­sen. Klei­dungs­stü­cke mit die­sen Faser­ver­bin­dun­gen knit­tern außer­dem kaum und trock­nen sehr schnell, was eben­falls zu ihrer Beliebt­heit bei­trägt.

Rei­ni­gen: Für Faser­mi­schun­gen wird idea­ler­wei­se ein scho­nen­des Wasch­pro­gramm aus­ge­wählt, meist bis max. 40 °C. Abwei­chen­de Tem­pe­ra­tur- und Wasch­pro­gramm-Anga­ben fin­den sich auf dem Pfle­ge­eti­kett.

Trock­nen: Nor­ma­le Luft­trock­nung, Shirts, Hem­den, etc. auf einen Bügel hän­gen. Sind die Wäsche­stü­cke trock­ner­ge­eig­net, wäh­len Sie ein scho­nen­des Pro­gramm.

Bügeln: Bei Woll-Misch­ge­we­ben nicht unbe­dingt erfor­der­lich. Für alle ande­ren Misch­ge­we­be gilt als Faust­re­gel: Die Bügel­tem­pe­ra­tur rich­tet sich nach der sen­si­bels­ten Faser. Bei einer Baum­woll-Vis­ko­se-Mischung bügeln Sie mit der für Vis­ko­se geeig­ne­ten Tem­pe­ra­tur. Je nach Mate­ri­al evtl. schüt­zen­des Tuch zwi­schen Wäsche­stück und Bügel­eisen­soh­le legen.

Emp­feh­lung für Woll-Misch­ge­we­be: WÖRIL Fein­wä­sche-Sham­poo

Emp­feh­lung für bun­te und wei­ße Misch­ge­we­be: WÖRIL Color Pul­ver-Kon­zen­trat, WÖRIL Uni­ver­sal Flüs­sig-Kon­zen­trat

Tipp: Pfle­ge­hin­wei­se beach­ten.

Ein Etikett an Stoff
Tropfen auf einem wasserabweisendem Stoff

Spe­zi­al­fa­sern für den Out­do­or­be­reich

Mem­bran­tex­ti­li­en – Gore-Tex, SYMPATEX & Co.

Eine Mem­bran ist eine dün­ne Haut/​Schicht mit Fil­ter­funk­ti­on, die auch bei Beklei­dung zum Ein­satz kommt. Mem­bran­schich­ten wei­sen unter­schied­li­che Ober­flä­chen mit unter­schied­li­chen Funk­ti­ons­ei­gen­schaf­ten auf.

Die bekann­tes­te Mem­bran ist sicher­lich die mikro­po­rö­se Gore-Tex Mem­bran, die dafür sorgt, dass Tex­ti­li­en was­ser­dicht und was­ser­dampf­durch­läs­sig (atmungs­ak­tiv) sind. Die wind­dich­ten Eigen­schaf­ten der Gore-Tex Mem­bran schützt Sie beim Tra­gen Ihrer Gore-Tex-Out­door­klei­dung außer­dem vor einem Wär­me­ver­lust. Die Sym­pa­tex Mem­bran nimmt Schweiß auf und lässt die­sen nach außen hin ver­duns­ten.

Mit dem Tem­pe­ra­tur- und Feuch­tig­keits­un­ter­schied zwi­schen innen und außen, nimmt die­ser Effekt zu. Gleich­zei­tig schützt Sym­pa­tex gegen Wind und Was­ser von außen, ist nach­hal­tig wind- und was­ser­dicht.

Rei­ni­gen: Die­se hoch­sen­si­blen Funk­ti­ons­fa­sern bedür­fen einer beson­ders scho­nen­den Behand­lung beim Waschen. Wäh­len Sie den 40 °C‑Waschgang für pfle­ge­leich­te Tex­ti­li­en mit ver­min­der­ter Schleu­der­dreh­zahl. Ver­wen­den Sie mög­lichst wenig Flüs­sig­wasch­mit­tel, ach­ten Sie auf aus­rei­chen­de Spü­lung. Wasch­mit­tel­rück­stän­de soll­ten ver­mie­den wer­den. Um Funk­ti­ons­be­ein­träch­ti­gun­gen Ihrer Sport- und Out­door­klei­dung zu ver­mei­den, ver­wen­den Sie kei­ne Pul­ver­wasch­mit­tel und kei­ne Mit­tel die Fleck­ent­fer­ner, Bleich­mit­tel oder Weich­spü­ler ent­hal­ten.

Trock­nen: Luft­trock­nung. Das Pfle­ge­eti­kett gibt Aus­kunft dar­über, ob das Wäsche­stück in den Wäsche­trock­ner darf oder nicht. Falls ja, war­me Tem­pe­ra­tur und nied­ri­ge Dreh­zahl wäh­len.

Bügeln: Falls erfor­der­lich ist Dampf­bü­geln bei nied­ri­ger Tem­pe­ra­tur mög­lich, evtl. tro­cke­nes Tuch zwi­schen Klei­dungs­stück und Bügel­eisen­soh­le legen.

Emp­feh­lung: WÖRIL Fein­wä­sche-Sham­poo

Tipp: Geben Sie dem Fein­wä­sche-Sham­poo etwas WÖRIL Wäsche­duft Kon­zen­trat hin­zu – das ver­stärkt den fri­schen Duft und besei­tigt unan­ge­neh­me Gerü­che noch wir­kungs­vol­ler.